Ensembletraining

Einführung in Grundlagen der körperlichen Improvisation in der Gruppe

Leitung: Lilli Schwethelm Ensembletraining

Fast alle Spielleiter/innen für das Darstellende Spiel in der Schule haben die Erfahrung gemacht, wie schwierig es ist, die natürliche Spontaneität von Kindern und Jugendlichen für die Bühne zu erhalten und rollengerecht abrufbar zu machen.
Wir kennen unsere Kinder, wie sie sich mit unglaublichen Lautstärken quer über den Schulhof verständlich machen und sich sowohl stimmlich als auch körperlich voller Energie und lebendigem Selbstvertrauen äußern.

Ensembletraining

Doch stehen die selben Schüler/innen auf der Bühne, sind ihre Stimmen oft nur bis zur zweiten Zuschauerreihe zu hören und ihre Bewegungen reduzieren sich immer wieder auf ein hilfloses Gestikulieren der Hände. Im Darstellenden Spiel
darf der natürlich vorhandene körperliche und stimmliche Bewegungsreichtum der Kinder und Jugendlichen auf der Bühne nicht verloren gehen.

In diesem Sinne gibt Ihnen der Workshop spielerische Trainingsbeispiele zur Integration
von Spontaneität und Disziplin.

  • Übungen zur Bewegungsimprovisation in der Gruppe
  • Spiele zur körperlichen Präsenz
    der Gruppe im Raum
  • Übungen zur Stimm- und Sprechimprovisation
  • Arbeit mit Requisiten
Ensemble
Für ein „Bewegliches Theater“ in einer
„Bewegten Schule“

Es ist wunderbar, in der Schule über eine Bühne und eine Lichtanlage zu verfügen. Das alles nicht zu haben, sollte den Theaterwillen nicht behindern, sondern die Freude am Experimentieren bereichern. Theaterspielräume können überall sein: draußen auf den Schulhöfen, auf Marktplätzen, auf Bäumen, auf Treppen, im Klassenraum (Zimmertheater), in Fluren und Foyers.   Das Theater kann gegebenenfalls auf alle technischen Mittel von außen verzichten. Worauf es niemals verzichten kann, ist die Präsenz und Kommunikationsfähigkeit der Akteure und die Aufmerksamkeit der Zuschauer, also das Miteinander der beteiligten Menschen.

Ensemble

Dieses Miteinander steht im Mittelpunkt des Workshops. Es ist ein Training von Umgangsformen außerhalb der uns bekannten Alltagsrituale, die immer mehr von passivem Konsum, Einsamkeit, Konkurrenz- und Gewalterfahrungen bestimmt werden. Durch die Theaterarbeit schaffen wir Raum, den Gegenentwurf zu üben. In der Theatergemeinschaft ist auch der/die “Schwache” eine unersetzbare wichtige Figur, ein nicht austauschbarer Mosaikstein im Gesamtbild oder das Salz in der Suppe.

„Theater heißt, etwas sichtbar machen.“
Hier sollen Bilder entstehen,
hier wird Bewegung und Tat geübt.

Den Interessen und Bedürfnissen der Teilnehmer/innen entsprechend ergibt sich ein Schwerpunkt, an dem besonders intensiv gearbeitet wird. Für eventuelle Fragen stehe ich gerne vorher telefonisch zur Verfügung.

Lilli Schwethelm Tel.:06046/7066

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