Theaterpädagogischer Workshop zur Friedenserziehung und Gewaltprävention
mit einer abschließenden Präsentation
Leitung: Lilli Schwethelm
Tontechnik und Musik: Georg Crostewitz
Arbeitstitel:„Träume und Alpträume“
eine Performance mit Musik, Texten und viel Bewegung

Die Schüler/innen entwickeln das „Traumspiel“
in einem bewegungsreichen Schauspieltraining,
das Körpersprache, Stimm- und Sprechübungen
in einen kreativen lebendigen Einklang bringt
und die inhaltliche Annährung an das Thema stimuliert.
In gemeinsamen Spielen entstehen Gruppenimprovisationen,
die das Achtsamkeitsvermögen und -unvermögen
sichtbar und somit bewusst und reflektierbar machen.

Gefördert wird:
  • sich selbstbewusst und solidarisch mit anderen in Konfliktsituationen zu behaupten
  • die eigene Handlungskompetenz in der Gruppe zu erweitern und Verantwortung zu übernehmen.
  • Stärkung der Schüler/innen in Präsentations- und Vorstellungssituationen
Welche „Träume und Alpträume“ die Gruppe darstellen möchte, entscheidet sich im gemeinsamen
Gespräch zwischen den Trainingseinheiten.

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Erfahrungsgemäß ergeben sich Visionen über:

Berufsperspektiven oder Perspektivlosigkeiten
Geborgenheits- oder Fremdheitsgefühl
Freundschafts- und Liebesbeziehungen oder Ausgrenzung
Erlebnisse von Gewalt oder konstruktiver Auseinandersetzung
Erfahrungen von Überlegenheit bzw. Unterlegenheit
Stress oder Langeweile
Leistungsdruck - Versagensangst
Drogenerfahrungen

Selbstentwickelte Texte und Fragmente aus der Literatur
werden verbunden mit Musiken,
Bewegungsbildern und kurzen Schauspielszenen.

Den endgültigen Titel der Performance bestimmen die darstellenden Jugendlichen selbst.
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Voraussetzungen:
  • Die Arbeitszeit beträgt:5 Tage mit jeweils 5 Zeitstunden
  • Ein/e Lehrer/in als fester Ansprechpartner an der Schule.
  • Es können 18 - 20 Schüler/innen teilnehmen.
    Es sollten nicht weniger als 8 Jugendliche sein. Mindestalter 14 Jahre 
  • Für den Workshop wird ein großer leerer Raum benötigt mit normalem Stromanschluss 
  • Den unteren Abschnitt des Infos an die Jugendlichen mit den vorgesehenen Eintragungen Namen, Alter, Lieblingsmusik, Hobbys benötige ich mindestens 8 Tage vor Workshopbeginn zur Vorbereitung zurück.
WS_Nidda „Gewalt“
wird in dieser Arbeit nicht als ausgesprochenes
Thema in den Vordergrund gestellt.
Die Schüler/innen erlernen im Workshop Spielregeln
für eine „dynamische Achtsamkeit“.
In diesem Prozess tauchen Bewegungsbilder auf, die grundsätzliches Konfliktpotential widerspiegeln ohne Gewaltklischees aus dem Alltag zu reproduzieren.
Hierbei bieten sich ganz spontan Ansätze zu Spielszenen, die nicht vorher erdacht wurden,
sondern von den Teilnehmern/innen im geführten Bewegungsspiel entdeckt und unter Anleitung ausgearbeitet werden können.
Situationsabhängig sind diese Szenen sowohl
sehr ernst als auch lustig und komisch.
Sich äußern zu können, individuelle Ausdrucksmöglichkeiten zu entdecken, Gefühle in Bilder zu transformieren
sind effektive Möglichkeiten Aggressionen abzubauen oder ihnen vorzubeugen.
Die klaren gemeinsam erlernten Spielregeln geben der Gruppe eine besondere Sicherheit.
Unter Einhaltung gemeinsamer Spielregeln können Stimmungen, Meinungen und Gefühle in szenischen Bildern ausgedrückt werden.
Oft entsteht der stärkere Ausdruck nicht bei den
Personen, die eine Aufgabe mühelos können,
sondern bei denjenigen, die trotz aller Schwierigkeiten konsequent versuchen.
Dies verändert das stereotype Leistungsmuster einer Gruppe. Im geführten Gruppenkontakt üben die Teilnehmer/innen Klarheit in Kommunikation und Kooperationsverhalten.
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Die Bilder auf dieser Seite stammen aus dem Projekt „Träume und Alpträume“, das im Juni 07 in einer Haupt - und Realschule des Wetteraukreises (Nidda) durchgeführt wurde.

Die Zusammenarbeit mit dem Musiker und Musikproduzenten Georg Crostewitz hat sich dabei als besonders motivierend erwiesen. Die Jugendlichen erhielten eine Einführung im richtigen Umgang mit Mikrofonen und Effektgeräten. Es wurden Aufnahmen ihrer Sprechimprovisationen gemacht, die nach ihren eigenen Ideen in die Performance mit eingespielt wurden.
Alle tontechnischen Geräte können von Georg Crostewitz in die Schule mitgebracht werden.
Schülerinfo (PDF)
Nidda Presse
Wetteraukreis Presse

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